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Ein Fürbittegebet
Am 31. 8. 2004 erreichte mich eine E-Mail. Sie schilderte unter anderem auch ein übersinnliches Erlebnis, das für die betreffende Person, die es hatte, bedrückend war. Ich selbst bewegte es immer wieder in meinem Bewusstsein. Dann klang völlig unerwartet eine Art "Hilfsmantram" oder auch Fürbittegebet dazu auf. Es ist ganz allgemein gehalten. Aber da wir in einer Zeit leben, die voller Bedrängnisse jeglicher Art ist, möchte ich es hier zusammen mit dem Anlass, der es "erklingen" ließ, mitteilen:
"Es war an einem Samstag. Abends hatten wir hier einen ziemlich starken Erdstoß. Als dieser vorbei war, da ging ich hinaus in die Küche, um meine Mutter anzurufen. Und wie ich so mit ihr redete, da standen sie plötzlich da !!! Es waren fünf Wesen, ich sehe sie noch ganz deutlich vor mir. Die Kleidung zerfetzt, ihre Haut war ganz grau, wie von Staub bedeckt.
Halb verwest und mit großen Augen starrten sie mich durch die Glastüre der Küche an. Ich gebe ganz offen zu, Hergen, dass ich wirklich mächtige Angst bekommen habe. Dieser Blick von ihnen; zwei Mädchen im Alter so um 14 Jahre, deren Eltern und wohl der Großvater. Diese Hilfe suchenden Augen werde ich wohl nie vergessen. Noch heute bekomme ich Gänsehaut, wenn ich darüber nachdenke. Ihre Präsenz konnte ich noch Tage später fühlen.
Warum sie sich in ihrer Not ausgerechnet an mich gewendet haben, weiß ich nicht. Jedenfalls besorgte ich mir Weihwasser und öffnete ihnen Tage später in einen magischen Ritual* eine Lichtpforte, durch die sie hindurchgingen."
Das Mantram oder Fürbittegebet erklang in folgendem Wortlaut:
In meinem Herzen mich erfüllend
Sei dir (sei euch) gewoben
Hergen Noordendorp, 2. 9. 2004
*Mir ist nicht bekannt, was dort als magisches Ritual vollzogen wurde. Ich habe nur die Bitte, das Vorgehen der betreffenden Person jetzt nicht sofort auf Grund "anthroposophischer" Bedenken pauschal zu verurteilen. Dies steht uns nicht an, solange wir nicht auch alle näheren Umstände kennen, die ein solches Urteil rechtfertigen würden. Denn offenbar konnte ein nachtodlicher Bann gelöst werden. Und das zählt zunächst.
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