Maitreya Buddha

Wichtige Hinweise zur Wesenheit des Maitreya Buddha finden sich im Werk Rudolf Steiners - u. a. im Zyklus »Das esoterische Christentum« Die folgenden Zitate enthalten die wichtigsten Hinweise über denjenigen, der ungefähr 3000 Jahre nach unserer Zeit als Maitreya die Buddhawürde erlangt und einmal in jedem Jahrhundert auf der Erde verkörpert wird:

»Eine seiner Verkörperungen war die des hundert Jahre vor Beginn unserer Zeitrechnung lebenden Jeschua ben Pandira.

Auch in unserem Zeitalter gehen von diesem, der einstmals der Maitreya Buddha werden wird, die bedeutendsten Lehren über die Christus-Wesenheit und über die Feuersöhne der Inder - die Agnishvattas - aus. Und der Maitreya Buddha selber, der mit großen, gewaltigen Worten, von denen heute noch keine Vorstellung gegeben werden kann, als umgewandelter Bodhisattva von den großen Geheimnissen des Daseins verkünden wird, er wird sprechen in einer Sprache, die erst geschaffen werden muß, denn heute könnte kein Mensch die Worte finden, mit denen einstmals der Maitreya Buddha zu den Menschen sprechen wird.

Aus dem Grunde kann noch nicht so zu den Menschen gesprochen werden, weil es noch nicht das physische Werkzeug dazu gibt. Solche Worte können noch nicht von einem physischen Kehlkopf ausgesprochen werden. Sie können jetzt nur in den geistigen Welten da sein.« GA 130

»Das Besondere dieses Maitreya Buddha ist, daß er in gewisser Weise nachzuahmen haben wird, was in den Ereignissen von Golgatha geschehen ist. Die Bodhisattva-Inkarnationen, die jene des künftigen Maitreya Buddha sind, treten in unbekannten Menschen auf. Diese wirken als einzelne Menschen und durch ihre eigene Kraft.

Es wird der Maitreya Buddha auch wirken durch die eigene Kraft und entgegen der Meinung der tonangebenden Menschen. Unbekannt bleibt er in seiner Jugend. Und wenn er im dreißigsten Jahr hinopfern wird seine Individualität, dann wird er so auftreten, daß in seinen Worten moralisch wirken wird, was er sagt.

Fünftausend Jahre nachdem der Buddha unter dem Boddhibaume erleuchtet ward, wird auch sein Nachfolger zur Buddha-Würde aufsteigen und wird sein der Bringer des moralisch wirkenden Wortes. Jetzt sprechen wir: »Im Urbeginn war das Wort.« Dann werden wir sagen dürfen: In dem Maitreya Buddha ist uns der größte Lehrer gegeben, der da erschienen ist, um den Menschen das Christus-Ereignis in seinem vollen Umfang deutlich zu machen. - Das Eigentümliche an ihm wird sein, daß er, als der größte Lehrer, das erhabenste Wort bringen wird, das höchste Wort.« GA 130

»Der Maitreya Buddha wird bis zum 30. Jahre kontinuierlich mit einer bestimmten Individualität leben, und dann tritt für ihn eine Auswechslung ein, wie wir sie bei dem Jesus von Nazareth während der Taufe im Jordan haben. Immer aber wird man den Maitreya Buddha daran erkennen, daß die Menschen, wenn er da ist, vor dieser Auswechslung der Individualität nichts wissen von ihm. Und dann tritt er plötzlich auf. (...) Durch Jahrtausende hindurch und auch durch neuzeitliche Okkultisten ist als Forderung erkannt worden, daß sein Wesen durch seine Jugend bis zur Geburt der Verstandesseele, ja bis zur Geburt der Bewußtseinsseele unbekannt bleibt und er durch niemand anders als durch sich selbst seine Geltung erhält.« GA 130

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