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Elemente und Äther - betrachtet am magischen Quadrat des Saturn. Will man sich einem Verständnis von Elementen und Äthern im hermetischen Sinne nähern, dann erscheint es sinnvoll, zunächst die AUfmerksamkeit dem kleinsten aller magischen Quadrate zuzuwenden. In ihm kommen alle Ziffern von 1 bis 9 je einmal vor. Dieses magische Quadrat sieht folgendermaßen aus:
Die zentrale Ziffer ist die »5«. Alle geraden Ziffern besetzen die vier Ecken des Quadrats, alle ungeraden die möglichen Mittelplätze. Die Summen aller geraden, sowie aller ungeraden Ziffern beträgt jeweils 20. Die Differenz zur Ziffer »5« in der Mitte ist »1« für die Ziffern-Reihe 4 - 5 - 6; »2« für die Ziffern-Reihe 7 - 5 - 3; »3« für die Ziffern-Reihe 2 - 5 - 8 und »4« für die Ziffern-Reihe 1 - 5 - 9. Um die mittlere 5 gruppieren sich also vier Paare von Ziffern. Dasjenige, was esoterisch mit der »vier« zusammenhängt sind unter anderem die 4 Elemente und die 4 Ätherarten. Die vier Elemente erscheinen - symbolisiert durch folgende Ziffern des Quadrats: Feuer (4) Luft (3) Wasser (2) Erde (1) Die vier Äther sind: Wärmeäther (6) Lichtäther (7) chemischer Äther (8) Lebensäther (9) Mann könnte auch von einer Verdichtung von der »5« in Richtung »1« und einer Verdünnung von »5« in Richtung »9« sprechen. Für die Begriffe »Element« und »Äther« werden hermetisch ebenfalls die Begriffe »Materia« und »Essenz« gebraucht. So bekäme man schließlich vier Essenzen oder Äther, denen vier Materien oder Elemente gegenüber stehen. In die Mitte ordnet sich die »Quintessenz«. Alle Essenzen oder Äther sind ihrer Art nach strahlend und abgebend. Alle Materien oder Elemente sind dunkel und aufnehmend. Das gilt auch für das etwas schwer verständliche Verhältnis von Feuerelement und Wärmeäther. Hermetisch herrscht die Auffassung, dass Feuer die erste materiell-geschöpfliche Form eines Universums darstellt. Der Wärmeäther ist dabei das Hervorbringende dieses Feuers. Beide weben noch ineinander, wo wie es im Menschen die Blutswärme und die seelische Wärme tun. Der Wärmeäther verfeinert sich dann zu Licht in einem zweiten Schritt usw., während sich das Feuer zu Luft in die andere Richtung verdichtet. Beides, Elemente und Äther oder Materien und Essenzen gehen aus einer unerschaffenen Mitte hervor, die göttlicher Art ist. Hinsichtlich des Quadrats ist diese unerschaffene Mitte symbolisiert in der »fünf«. Blick man auf sie von den Äthern oder Essenzen aus, dann stellt diese unerschaffene Mitte die »Quinta Essentia« oder Quintessenz dar. Blickt man aus der Richtung der Elemente oder Materien, dann ware diesse unerschaffene Mitte die »Prima Materia«. Im hermetischen Sinne sind Prima Materia und Quintessenz nicht voneinander unterschieden, weil sie nicht manifest sind. Daher entsprechen beide Begriffe dem inneren Sinngehalt nicht der Ziffer, aber der Zahl »Eins«, welchen man auch als das »Seiende Göttlichen« bezeichnen kann. Die Gruppierung in Ziffernpaaren um diese Mitte herum weist auf das Prinzip der Dualität oder der Zahl »Zwei«, wiederum nicht der Ziffer »2« hin. Sie symbolisiert das »Schaffende Göttliche«. Vermindert man die Anzahl der neun Ziffern des Quadrats um die Ziffern »eins« und »zwei«, welche sich dem »Seienden Göttlichen« und dem »Schaffenden Göttlichen« über ihren Zahlenwert natürlich zuordnen lassen, dann bleibt ein drittes Prinzip bestehend aus der Gesamtheit der restlichen sieben Ziffern übrig. Dieses lässt sich der Zahl »Drei« oder dem »Formenden Göttlichen in den sieben Strahlen« zuordnen. Man muss nur deutlich beachten, um recht zu verstehen: Es wurde in der Darlegung ein Unterschied gemacht zwischen den Ziffern »1«, »2« und »3«, welche Teile der neun Ziffern des Quadrats sind, und den Zahlen »eins«, »zwei« und »drei«, welche göttliche Prinzipien symbolisieren. Zum Inhaltsverzeichnis des Lexikons |