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Der physische Leib
Als physischen Leib bezeichnen Natur- und hermetische Wissenschaft die äußere Erscheinungsform aller Wesen der bekannten irdischen Naturreiche: Mineralreich, Pflanzenreich, Tierreich und Menschenreich. Sie legt in diesem Zusammenhang besonderen Wert auf die Betrachtung der unterschiedlichen physischen Äußerung des Mineralreichs gegenüber den drei anderen Reichen: * Mineralien scheinen nicht zu sterben oder erscheinen fortwährend als tot. * Ihre Form hat aus sich heraus materiellen Bestand. Ihre Materie kann sich sowohl in Kristallgestalt zeigen als auch in einer durch äußere Einwirkung zertrümmerten (amorphen) Form. Aber weder die intakte noch die zerstörte Form mineralischer Materie ändert ihren Zustand der Leblosigkeit. Man kann daher feststellen, dass ein physischer Leib als solcher stets leblos oder tot ist. Zeigt er sich in den anderen drei genannten Naturreichen als belebt, so weist das darauf hin, dass ein lebensgebendes Element wirksam ist. Eine solche Wirksamkeit findet sich folglich bei allen physischen Leibern aus dem Pflanzen-, Tier- und Menschenreich. Wenn diese Wirksamkeit fortfällt, dann erst treten die mineralisch-materiellen Gesetze der physischen Leiber dieser Naturreiche wieder uneingeschränkt in Kraft. Sie betätigen sich dann aber als Auflöser der materiellen Leibesgestalt. An dieser Stelle fällt der erkennende Blick des Menschen auf etwas Verborgenes, das nur an seinen Äußerungen in der physischen Welt sinnlich angeschaut werden kann. Die hermetische Wissenschaft nennt dieses Leben tragende Prinzip den Ätherleib. Zum Inhaltsverzeichnis des Lexikons |