Weltentwicklung - die alte Sonne

Der Äon der alten Sonne hellt das Bewusstsein des Menschengeschlechts auf zum traumlosen Schlafbewusstsein.

Er bringt zunächst die Saturnanlage des Wärme-Sinnenleibes wieder hervor. Dieser wird den neuen Gegebenheiten Sonnenentwicklung in einer Art Wiederholungsphase angepasst, die sich im ersten Unter-Äon vollzieht.

Ist das geschehen, wird dieser physischen Anlage eine Art Lebensorganisation eingestaltet, welche die Anthroposophie den Lebensleib nennt.

Innerhalb der Evolutionsphase der Sonne erscheint das Menschengeschlecht zweigliedrig. Es wird von einem Lebensleib belebt und erlangt dadurch den Status, den heute die Pflanzenwelt aufweist. Aber dieses Pflanzensein zeigt sich nicht in den heutigen irdischen sondern den damaligen Sonnenformen.

Die Weiterentwicklung des Menschenwesens zum Status einer Pflanze ist deshalb möglich, weil sich die materiell-ätherischen Gegebenheiten dieses Sonnen-Äons einerseits vom Element der Wärme zum Gas verdichtet, andererseits vom Wärme-Äther zum Licht-Äther verdünnt haben. Siehe näheres hierzu unter Elemente - Äther.

Der Äon der Sonne ist daher im Gegensatz zum vorangegangenen Saturn-Äon in seinen meisten Unterphasen von Licht erfüllt.

Für eine weitere Auseinandersetzung mit dem Thema »alte Sonne« empfiehlt sich das Studium der Lektüre "Geheimwissenschaft im Umriss" (GA 13) von Rudolf Steiner, welche zugleich eine Einführung in die anthroposophische Geisteswissenschaft darstellt.



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